MSD = MOBILER SONDERPÄDAGOGISCHER DIENST
oder:
Sonderschullehrer unterwegs
Zusammen mit den Eltern, den Lehrkräften und natürlich den Kindern und Jugendlichen selbst sucht der MSD nach einem Lösungsweg für die Probleme – und so unterschiedliche die Kinder und ihre Schwierigkeiten sind, so unterschiedlich werden auch die Lösungsansätze aussehen.
WAS?
Der MSD ist ein Angebot der Sonderpädagogischen Förderzentren nach Art. 21 BayEUG.
Nach Absprache mit den Eltern können die Volksschulen den MSD für einzelne Schüler beantragen. Schwerpunkte der Arbeit des MSD liegen in der Diagnostik, der Beratung des beteiligten Personenkreises, der Förderung des Kindes und der Zusammenarbeit mit den Eltern, den Lehrkräften der Volksschulen, Ärzten, Psychologen, Therapeuten und Ämtern. Deshalb arbeiten die MitarbeiterInnen des MSD eng mit allen an der Förderung des Kindes Beteiligten zusammen und stehen als Gesprächs- und Ansprechpartnerpartner zur Verfügung.
WARUM?
Der MSD wirkt daran mit, dass sich Probleme nicht verfestigen und ausweiten.
Integrative Förderung in der Regelschule:
Den Schülerinnen und Schülern soll dadurch ein Verbleiben an ihrer Sprengelschule ermöglicht werden.
Beratung und Unterstützung:
In Zusammenarbeit mit Lehrkräften, Beratungslehrern, Schulpsychologen und auch außerschulischen Diensten sollen Hilfen zur Problembewältigung gefunden werden.
WO?
Die Betreuungen bzw. Förderungen finden während des Schulvormittages im jeweiligen Schulhaus statt. Dazu werden die Schülerinnen bzw. Schüler – oder auch Schülergruppen - für ca. eine Schulstunde aus dem Unterricht genommen.
WER?
Die Mitarbeiter des MSD sind ausgebildete Sonderschullehrerinnen bzw. –lehrer.
FÜR WEN?
- Schüler und Schülerinnen mit einem umgrenzten Förderbedarf in den Bereich Lernen, Verhalten und Sprache das heißt, die Kinder
- fallen bei normalem Begabungspotential durch Verhaltensstörungen oder Erziehungs-schwierigkeiten in der Schule auf,
- sind im Lern- und Leistungsverhalten beeinträchtig,
- haben Schwierigkeiten im Umgang mit anderen Kindern, Eltern, Lehrern, und / oder mit sich selbst (Selbststeuerung),
- Sie zeigen überdurchschnittliches aggressives oder regressives Verhalten.
- Lernen und Leisten (Vermittlung von Strategien im Sinne von das „Lernen lernen“).
WIE?
Neben der Beratung von Eltern und Lehrkräften erfolgt auf der Grundlage ausgewählter diagnostischer Erhebungen und eines individuellen Förderplans eine regelmäßige Betreuung bzw. Förderung der Schülerinnen und Schüler (mindestens einmal pro Woche)
Für die erfolgreiche Arbeit des MSD ist eine enge Kooperation mit den beteiligten Lehrkräften und den Erziehungsberechtigten notwendig. Eventuell werden außerschulische Einrichtungen und Fachdienste (Jugendamt, Kinder- und Jugendpsychiater, Erziehungsberatung etc.) hinzugezogen.
